DIE ESC STAMMTISCH - INTERVIEWS

Januar 2017 - Interview mit Sadi

EIN TRAUM FÜR KIEW

Es war der 12. Mai 2007. Der 52. Eurovision Song Contest fand in Helsinki statt und Weltweit verfolgten Millionen Menschen den spannenden Wettbewerb vor dem Fernseher. Und einer von Ihnen war der damals 10-Jährige Wilhelm Richter, den man heute unter dem Namen Sadi kennt.

Sadi war damals sofort fasziniert von diesem Showspektakel. Von dieser riesigen, überdimensionalen Bühne und die unvergessenen Auftritte, wie der von Verka Serduchka. Doch noch mehr fesselte Ihn ein anderer Künstler, der für Deutschland mit der Startnummer 16 ins Rennen ging – Roger Cicero! Diese Stimme, diese Ausstrahlung, das ganze Charisma von Cicero, das ging bei Sadi ganz tief ins Herz. Und an diesem Abend wurde der Traum geboren, einmal als Künstler selbst auf so einer unglaublichen Bühne zu stehen. Vor dieser ganz eigenen ESC Welt, mit Ihren einmaligen Fans. 10 Jahre später könnte sich dieser Traum erfüllen, denn am 13. Mai 2017 findet das Finale des ESC in Kiew statt und Sadi ist nur noch wenige Meter von diesem Traum entfernt. Er ist einer von 5 Finalisten des deutschen Vorentscheid 2017, dem letzten Schritt zum Finale.

„Ich sitze auf meiner Musik und will endlich raus. Ich will zeigen, was ich kann!“ So klingt Sadi im Januar 2017, wenige Wochen vor dem deutschen Vorentscheid und er wirkt sehr locker, aber auch fest entschlossen. Was als Interview in einem Dortmunder Restaurant beginnt, entwickelt sich schnell zur angenehmen Unterhaltung. Wir reden über Musik, über alte Bands wie Toto oder Earth, Wind & Fire und über die Entwicklung beim Eurovision in den letzten Jahren. Sadi versprüht eine unglaubliche positive Lebensenergie und wenn er über Musik redet, sieht man ein Leidenschaftliches funkeln in seinen Augen, was seine ganze Begeisterung für die Musik widerspiegelt.

Und was ist das jetzt für ein Gefühl, in die Top 5 gewählt worden zu sein? „Ich mache schon so lange Musik, da spüre ich ein großes Gefühl von Stolz!“ Denn Sadi ist nicht nur Musiker und hat eine außergewöhnliche 4-Oktaven-Stimme, er ist auch Songwriter und Komponist.

„Ich denke, die Leute haben mich als Vollblutmusiker gewählt.“ Ganz bestimmt, doch so ganz nebenbei spielte die Optik bestimmt auch noch eine Rolle. Denn der 19-Jährige Dortmunder hat eine so positive Ausstrahlung und dürfte den ein oder anderen auch optisch sehr gut gefallen haben, sodass es bei der Wahl auch ein wichtiges Kriterium gewesen sein dürfte.

„Wie sehen die nächsten Wochen bis zum Vorentscheid bei Dir aus, wirst Du dich hauptsächlich auf den Gesang konzentrieren?“ „Gesanglich kann man nie fit genug sein, aber ich werde meine Stimme auch schonen. Da gibt es viel Tee mit Honig und Salbeibonbons.“ Sadi ist absolut diszipliniert und dazu noch ein akribischer Perfektionist. „Da muss ich mich bei den Studioaufnahmen schon selber etwas bremsen, weil ich es perfekt haben möchte. Fürs Finale will ich 100% vorbereitet sein!“

Am 09. Februar starten die Finalisten mit einem Coversong in den Wettbewerb, den sie sich selbst aussuchen dürfen. Bereits nach diesem Song scheiden die ersten aus. Erst danach dürfen die übriggebliebenen Anwärter Ihre 2 Finallieder vortragen, von denen dann einer gewählt wird. Die Finalsongs wurden extra für das Finale komponiert.

Sadi komponiert auch selber, wäre er da nicht viel lieber mit einem eigenen Song ins Rennen gegangen? „Ich hätte mir das auf jeden Fall zugetraut und hätte es auch gerne gemacht. Aber als ich die Songs für uns gehört habe, das sind schon echt verdammt starke Songs. Gerade von den Texten her und man erkennt, das da international erfolgreiche Produzenten am Werk waren.“

International erfolgreiche Produzenten? Da sind wir doch schon wieder schnell vom Thema ab und erinnern uns an Lenas „Satellite“, was von den Dänen John Gordon und der US-Amerikanerin Julie Frost geschrieben wurde. „Ich hätte damals nie gedacht, dass ich je miterleben würde, dass Deutschland einmal gewinnt.“ Na ja, das haben damals wohl die meisten gedacht.

Seine beiden Finalsongs kennt Sadi schon, und er will sich voll in den Songs fallen lassen und das Beste aus den Songs herausholen. Man hatte 2010 gesehen, wie entscheidend die Interpretation eines Songs ist. Immerhin hatte auch Finalteilnehmerin Jenny Braun „Satellite“ gesungen, aber eben nicht so wie Lena.

Doch wie sieht es mit dem Coversong aus? Sadi hat den Auftritt schon im Kopf, geistig vor Augen wie ein Film abgespielt. Er ist sich nur noch nicht sicher, welchen Song er nimmt. Aber eine Ballade liegt hoch im Kurs.

Das Bühnenbild! Nicht gerade die Stärken der deutschen Beiträge. Doch auch bei dem Thema ist Sadi schon im Gedanken voll dabei. „Wenn man diese riesige Bühne sieht und da steht eine Person, das ist schon gigantisch. Ich frage mich dann immer, was hätte Michael Jackson aus so einer Bühne gemacht.“ Sadi ist sich vor allem der Wichtigkeit der Bühne bewusst und das ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen.

Die Zeit vergeht wie im Flug und wir kommen schon zum Ende unseres Gesprächs. Ich kann mir nicht verkneifen, die dämlichste aller Fragen zu stellen, warum denn die Leute für Ihn am 09. Februar anrufen sollen? Sadi lacht und verweist sofort darauf, dass natürlich alle Finalisten gut sind und alles geben werden. Er ist sich aber auch durchaus seinen Stärken bewusst. „Ich kann nur versprechen, dass ich in Kiew alles geben werde und ich aber auch jemand bin, der ein Team motivieren kann.“

Er kennt die Fehler deutscher Beiträge aus den letzten Jahren, spätestens nach unserem Gespräch.

Wenig Promotion, schwache Bühnenshow und fehlende Kreativität. All das wird er zu verhindern wissen. Und Sadi ist jemand, den wird man sowohl in Irland, als auch in Serbien mögen.

Wer Sadi bisher noch nie gehört hat, sollte sich dringend mal seine bisherigen Auftritte oder Eigenproduktionen auf „Youtube“ ansehen. Spätestens dann versteht man, was wir da für ein Juwel am Start haben.

Vor 10 Jahren wurde ein Traum in Sadis Musikseele geboren, den Soundtrack dazu lieferte der wundervolle Roger Cicero und in ein paar Wochen kann dieser Traum zur Wirklichkeit werden. Mich hat Sadi schon längst überzeugt, ihm das Ticket nach Kiew anzuvertrauen. Und beim Verabschieden von Sadi weiß ich, dass sein Herz für die Musik und für den Eurovision schlägt.


April 2016 - Interview mit Jamie Lee Kriewitz

Hallo Liebe Jamie Lee, erstmal vielen Dank für das Interview.

Ein paar Monate nach dem Sieg bei The Voice, ein paar Wochen nach dem Sieg beim Deutschen Vorentscheid – wie fühlst Du dich gerade? Hast Du das alles schon richtig Verarbeitet oder ist das gerade mehr oder weniger wie ein Traum für Dich?

Es ist auf alle Fälle total spannend und aufregend, aber auch irgendwie noch wie im Traum. Ich freue mich vor allem, dass ich jeden Tag meiner Leidenschaft nachgehen kann und singen kann, z.b. bin ich gerade im Studio und arbeite an meinem Album, das bald erscheinen wird!

Zweimal hast Du jetzt in kurzer Zeit den Moment erlebt, im Finale auf der Bühne zu stehen und Deinen Namen als Siegerin zu hören. Wie haben sich diese beiden Momente zwischen The Voice und dem Vorentscheid unterschieden?

Ich glaube The Voice war auf eine gute Vorbereitung für den Vorentscheid, weil ich schon wusste, wie das ist, auf der Bühne zu stehen und nicht nur Zuschauer im Studio sind, sondern auch Millionen vorm Fernsehen zu Hause. Bei The Voice war es auch aufregender, weil ich da ja fast ein ganzes Jahr war und alle kennenlernen und gute Freunde finden konnte. Also eine sehr intensive Zeit. Beim Vorentscheid zum ESC war da mehr Konkurrenzdenken, da sich die Kandidaten untereinander nicht so gut kannten. Da wollte ich es mehr.

Du wirst ja von Michi Beck und Smudo betreut. Welche Rolle spielen die beiden in den nächsten Wochen bis zum Finale? Sind Sie nur Begleiter? Machen Sie auch aktiv bei der Planung mit?

Wir haben noch regelmässigen Kontakt und wir tauschen uns auch immer aus, über die Songs, die ich gerade aufnehme oder andere Entscheidungen, die gerade getroffen werden. Sie unterstützen mich immer noch!

In den letzten 4 Jahren hat der ESC in Deutschland unglaublich an Image verloren. Das ganze gipfelte im letzten Jahr mit den 0 Punkten von Wien und der Farce um Xavier Naidoo. Nach Deinem Sieg haben die vielen ESC Fans erstmals wieder einen Grund sich auf einen Deutschen Beitrag zu freuen.

Spürst Du da schon irgendwie eine gewisse Form von Druck, weil die Erwartungshaltung viel zu groß wird? Oder Motiviert Dich sowas eher?

Je näher der ESC rückt, desto aufgeregter werde ich und es ist da sicherlich ein bischen Druck. Aber eigentlich freue ich mich nur auf die Zeit, die mir in Stockholm bevorsteht, all die anderen Kandidaten aus den vielen Ländern kennenzulernen und den ganzen Trubel mitzuerleben. Und ich bin sehr motiviert, alles zu geben!

Besonders clevere Menschen vergleichen gerne junge  Deutsche Teilnehmerinnen die unter 30 sind als „neue Lena“ – „Lena-Abklatsch“ – etc. Da ich nicht clever bin, spar ich mir das jetzt! Viel mehr interessiert mich, wie Du Lenas Sieg vor 6 Jahren selber erlebt hast? Du warst damals 11 Jahre. Kannst Du dich noch gut an die Momente erinnern? Hattest Du schon die Möglichkeit, Sie persönlich kennen zu lernen?

2010 war sogar das erste Mal, dass ich ernsthaft, den ESC mitverfolgt habe: ich hatte gehört, dass jemand aus Hannover (wo ich ja auch herkomme) mitmacht. Das war Lena und sie hat gewonnen! Das war schon ziemlich aufregend!

Hast Du Dir schon andere Beiträge aus diesem Jahr angehört, die in Stockholm dabei sind? Zum Beispiel den ebenfalls sehr schönen Beitrag der jungen  Zoe aus Österreich?

Ich habe die Kandidaten der anderen Länder nur kurz angeschaut, da ich mir gerne vor Ort ein Bild machen möchte. Oft wirken die Songs ja viel stärker während des Auftrittes, da möchte ich unvoreingenommen rangehen und alles in Stockholm auf mich wirken lassen.

Wie sehen die nächsten Wochen bis Stockholm aus? Habt Ihr bestimmte Länder ins Auge gefasst, um Promotion und Werbung für Dich zu machen?

In den nächsten Wochen steht noch super viel an: aktuell arbeite ich fast jeden Tag im Studio an meinem Album, das noch vor dem ESC erscheinen wird. Nächste Woche werde ich beim ECHO POP auftreten dürfen und noch viele andere Promotermine haben. Leider ist da nicht so viel Zeit, viele Länder zu bereisen!

Jamie Lee, Du hast uns mit Deinem Song, Deiner ganz Persönlichkeit schon so viel Freude gemacht, dass wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal nach 5 Jahren wieder auf einen Deutschen Beitrag beim ESC  freuen dürfen und kräftig mitfiebern werden. Egal welche Punkte oder Platzierung heraus kommt. Viel Spaß und viel Erfolg in Stockholm!!


März 2016 - Interview mit Zoe Straub

Danke Austria, dass Ihr den Mut hattet, einen Beitrag in Französischer Sprache zu schicken, weit weg von allen ESC-Einheitsbrei-Songs. Danke auch an Christof Straub und an das gesamte Management, für einen sehr herzlichen Kontakt. Und Danke an die bezaubernde Zoe, für dieses schöne Interview. Ich hoffe, wir können es Euch mit vielen Punkten zurückgeben!

Hallo Liebe Zoe,zunächst erstmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Österreichischen Vorentscheids und damit zur Teilnahme an dem ESC 2016 in Stockholm. Wie fühlst Du dich gerade? Hast Du schon richtig realisiert, was da alles gerade passiert?

Vielen Dank!! Ich fühle mich super, bin extrem dankbar für diese Chance und freue mich riesig auf die tollen Herausforderungen. Ich habe lange gebraucht um zu realisieren dass es kein Traum ist da ich in den vergangenen Wochen seit der Entscheidung so viel unterwegs war (Ich war auf Tour durch fast alle Bundesländer). Manchmal erwische ich mich immer noch dabei, dass ich mir denke „Hoffentlich klappt das mit Stockholm“ und dann wird mir klar: Es ist fix! Ich fahre nach Stockholm. Yippie! (Anmerkung...das ist nicht das "Yippie", was wir von einem bekannten Stammtisch-Mitglied kennen!!)

2015 hast Du ja bereits am Vorentscheid teilgenommen und viele Leute mit Deiner Musik begeistert. Mit Deinem Song „Quel Filou“ lagst Du in den Umfragen lange vorne, bis zu dem Moment, als Du im Finale das Lied in Englisch gesungen hast. Inwieweit hast Du daraus gelernt und auch selber gemerkt, dass gerade die Französische Sprache ein ganz besonderes Merkmal in Deiner Musik ist?

Mir ist klar geworden, dass man sich niemals verbiegen darf, auch wenn der Druck von außen noch so groß ist. Viele Leute haben es nur gut gemeint und mir im Vorjahr gesagt: „Französisch ist nichts für den Song Contest, vor allem nicht wenn Du für Österreich antreten willst“. Ich wollte in diesem Jahr keine Kompromisse machen und habe von Anfang an gesagt: „Mein Album ist auf französisch, ich liebe es in dieser Sprache zu singen, ihr müsst mich nehmen wie ich bin!“

Ich freue mich sehr dass Österreich nun mit einem französischen Song antreten kann, denn ich empfinde es als starkes europäisches Zeichen, die Sprachen beim Eurovision auszutauschen.

Dieses Jahr war es für Deine Fans eine absolute Achterbahnfahrt der Emotionen. Zunächst der etwas überraschende schlechte 5. Platz von der Jury. Dann das Voting von den Zuschauern, was Dich doch noch ins Superfinale gebracht hat und am Ende der Sieg im Finale.

Wie hast Du diese Phasen selber erlebt und was passierte in Dir, als es hieß, „Zoe fährt nach Stockholm“!

Ich war nach dem schlechten Urteil der Jury furchtbar traurig. Ich war traurig dass so gut wie nichts über den Song oder meinen Gesang gesagt wurde und das die Jury sich vor allem die Inszenierung konzentriert hatte. Wir wussten ja alle, dass im Falle eines Gewinns der österreichischen Vorauswahl, die Inszenierung das erste wäre das verändert und verbessert würde.

Dann kam das erste Publikumsvoting und ich fühlte mich richtig befreit, dass ich doch nicht so schlecht abschneiden würde. Ich war bei der zweiten performance schon viel freier.

Und dann die finale Abstimmung: Ich konnte es kaum glauben! Es war wirklich die abenteurlichste emotionale Achterbahnfahrt meines bisherigen Lebens.

Ein zeitloser, musikalischer Flug in Zoe`s -Sonnenwelt -  So würde ich  „Loin d`ici“ beschreiben.

Wie würdest Du Ihn beschreiben?

Deine Beschreibung ist super! Gefällt mir richtig gut, danke.

Ich sehe den Titel als eine farbenfrohe Reise zu einem fernen Paradies. Das Paradies ist dabei ein Ort der für jeden anders aussieht. In meiner Phantasie ist es ein Platz wo alle Menschen glücklich sind indem sie nichts anderes tun als zu singen und zu tanzen :-)

Der Song fühlt sich auf jeden Fall sehr nach Sommer, Sonne und Frankreich an. So ganz nebenbei findet in ein paar Monaten (also im Sommer) die Fußball EM in Frankreich statt.

Das könnte doch auch ein wundervoller Titel für Eure Jungs auf dem Weg zum Titel sein?!

Das würde mich natürlich total freuen!

Andererseits haben wir schon überlegt einen speziellen Song für die EM zu schreiben.

Bei den Franzosen heißt es ja bei Sportveranstaltungen z.B. „Allez les bleus!“

Wir könnten „Allez les rouges-blancs-rouges“ was soviel heißt wie: Gemma, die rot-weiß-roten! ;-)

Bis Stockholm sind es noch ein paar Wochen, es beginnt jetzt die große Zeit von Promotion und Werbung in eigener Sache. Hast Du dir bestimmte Gebiete/Länder ausgesucht, bei denen Du dich noch etwas präsenter machen möchtest? Was hast Du sonst für die nächsten Wochen alles auf den Terminzettel?

Ich komme gerade von einer Tour und momentan arbeiten wir an der Inszenierung, dem Auftrittskleid, das Michel Mayer für mich anfertigt, und dem Videoclip. Alles ganz tolle kreative Herausforderungen.

Wir werden voraussichtlich bei den großen Eurovision Partys in Amsterdam und London dabei sein.

Wir werden uns in den kommenden Wochen mittels Radiopromo auf Deutschland und Frankreich konzentrieren. Dann gibt es eine Menge an tollen TV-Shows wo ich mit einer Live-Performance dabei sein darf: Amadeus, Starnacht etc.

Und: Ich hab mir bereits vor Monaten ein bisschen Zeit für eine Auszeit im März blockiert, da ich schon seit beinahe 6 Monaten kaum private Zeit hatte! Darauf freue ich mich extrem, und ich bin überzeugt, dass es uns allen viel bringen wird, denn ich werde super-erholt und motiviert in die ganz aufregende Phase gehen können!

Kennst Du denn schon andere Songs, die in Stockholm dabei sind? Insbesondere auch den Beitrag von Jamie-Lee Kriewitz aus Deutschland?

Ich muß zugeben, ich kenne erst wenige Beiträge. Sobald ich ein wenig Zeit habe, werde ich mir alles anhören. Den Song von Jamie-Lee kenne ich. Sie ist eine super-Sängerin mit einem coolen Song und ich freue mich schon sie vor Ort kennen zu lernen!

Auf unserer Homepage gibt es eine Rubrik, die „Mein erstes Mal“ heißt! Dabei geht es um das erste Erlebnis mit dem ESC vor dem Fernseher und vielen Kindheitserinnerungen. Kannst Du uns bitte für die Seite mal schildern, wie Dein erstes Mal war?

Ich war ca 5 Jahre alt. Meine Eltern hatten mich schlafen geschickt, aber das was ich im Nebenzimmer gehört habe, hat mich interessiert. So bin ich zur Türe und habe lange gelauscht. Es war der ESC. Seither sehe ich ihn mir jedes Jahr an.

In Deutschland (und nicht nur bei uns im Club) hast Du schon gaaanz viele Herzen erobert.

Möchtest denen und allen anderen noch ein paar Worte mit auf dem Weg geben?!

Oh, das freut mich aber sehr!! Danke!

Liebe Freunde in Deutschland, ich freue mich so sehr auf eine großartige Musikparty in Stockholm und dass wir im Mai das Leben, die Liebe, den Respekt und die Kraft der Musik feiern! Ich würde mich freuen, Euch alle in Stockholm zu treffen! Jenen die nicht kommen können werde ich aus den TV-Geräten zuwinken :-)

Zoe, ganz Lieben Dank fürs Interview und ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit in Stockholm und ganz viele Punkte aus ganz Europa!! Von uns garantiert!

Vielen vielen Dank!!

Bisous

ZOE


Februar 2016 - Interview mit Tobias Sammet von Avantasia

Hallo Tobias, vorab schon einmal vielen Dank für das Interview.Es sind nur noch wenige Tage, bis zum deutschen Vorentscheid zum Eurovision in Stockholm. Wie sieht es im Moment in Dir aus? Bist Du eher angespannt? Aufgeregt? Oder lässt Du es einfach auf Dich zukommen?

Einen wunderschönen guten Tag! Ich bin seit Wochen bis über beide Ohren mit der Promotion für‘s neue Album beschäftigt, da bleibt leider gar nicht so viel Zeit drüber nachzudenken, ob ich aufgeregt sein sollte oder nicht. Dazu kommen gerade die intensiven Vorbereitungen zur Welttournee, die Anfang März in Europa startet, trotzdem verliere ich den ESC-Vorentscheid nicht aus dem Blick und freue mich einfach drauf. Für mich ist das eine willkommene Abwechslung.

Soweit ich weiß, hast Du bisher eigentlich keine große Beziehung zum Eurovision.Könnte das vielleicht sogar ein Vorteil für Dich sein, dass Du einfach Deine Musik präsentieren kannst ohne Dir viel Gedanken machen zu müssen, was eventuell angesagt ist und wie es am besten ankommen kann?

Ich bin relativ entspannt, zumal ich eben nicht anders kann, als ganz ehrlich an jeglichen Trends vorbei die Musik zu spielen, die mir im Blut liegt, egal ob sie ankommt oder nicht. Ich mache das ja seit vielen Jahren und habe nie darauf geschielt, was gerade angesagt ist oder was die Plattenfirma sich wünscht. Das mag egoistisch sein, aber für mich fühlt sich das so am besten an, und egal ob beim ESC oder im privaten Leben: Ich gehe lieber mit mit Pauken und Trompeten baden, als etwas entgegen meiner Überzeugung zu tun. Als wir vor 20 Jahren bei Plattenfirmen vorstellig wurden, wurden wir mit dieser Musik ausgelacht, danach kann einen kaum noch was erschüttern und man bekommt eine gewisse Gelassenheit.

In wie weit hast Du Schlagzeilen vom Eurovision in den letzten Jahren wahrgenommen? Beispielweise den Sieg der finnischen Hardrocker von Lordi vor 10 Jahren, die damit den Wettbewerb für weitere Musikrichtungen öffnete. Oder den Deutschen Sieg von Lena oder Österreichs Triumph von Conchita Wurst?

Selbst ich als Selten-Fernseher habe meistens mitgekriegt, wer gewonnen hat. Bei Lena hatte ich nicht mit einem Sieg gerechnet, das sollte ich jetzt besser nicht sagen, denn das spricht natürlich nicht gerade für mein Musikverständnis. Lordi kamen aus unserer Szene, der Sänger leitete damals den finnischen Kiss-Fanclub und bei Avantasia haben ja einige Kiss-Leute mitgespielt, da kriegt man alles irgendwie mit, man ist eine große Familie.

Als ich „Mystery of a Blood Red Rose das erste mal hörte, dachte ich „Meat Loaf hat ein Lied für Bruce Dickinson geschrieben. Tatsächlich hast Du den Song für Meat Loaf geschrieben, das Ganze aber als Duett mit ihm, was ja dann leider nicht zustande kam. Hattest Du auch mal überlegt, das Lied noch mit jemand anderen zu singen, als jetzt solo?

Danke für das Kompliment. Bruce Dickinson ist der Chef. Ich liebe Bruce Dickinson, ein grandioser Sänger und Frontmann, und auch ein cooler Typ, den ich schon öfter für Avantasia als Gast im Auge hatte. Als Meat Loaf absagte, dachte ich noch kurz an Eric Martin von Mr. Big, da er auch bei der kommmenden Tour dabei sein wird, aber irgendwie entschieden wir uns dann dazu, diesen Song alleine mit meinem Gesang zu machen.

Du hast ja schon mit den absoluten Größen der Rockszene zusammen gearbeitet!Alice Cooper, Klaus Meine, Kai Hansen oder auch der wundervollen Sharon den Adel, um nur ein paar zu nennen. Welches waren für Dich die bisher schönsten Momente Deiner Zusammenarbeit mit anderen Künstlern?Mit welchem Künstler würdest Du gerne mal zusammenarbeiten?

Ich würde gerne mit mal mit Bruce Dickinson oder Steve Perry von Journey arbeiten. Aber natürlich bin ich auch glücklich, die Erfahrungen mit meinen bisherigen Gästen gesammelt zu haben. Ich finde es immer spannend, mit Leute zu arbeiten, die einen selbst beeinflusst haben. Man kann von solchen Musikern etwas lernen, wenn man neben ihnen im Studio oder auf der Bühne steht, denn viele meiner Mitmusiker bei Avantasia machen seit 30 oder 40 Jahren Musik. Ich kann mich an eine Tour mit Aerosmith vor vielen Jahren erinnern, das war für mich grandios, jeden Abend vom Bühnenrand Steven Tyler zuschauen zu können. Es gibt immer wieder Momente, für die ich unendlich dankbar bin. Wir haben vor ein paar Jahrenmit Iron Maiden in einem Stadion in Spanien gespielt, da kam direkt nach unserer Show deren Bandleader zu uns in die Garderobe spaziert und bedankte sich, weil er die Show geil fand. Das sind unbezahlbare Momente, die sind viel mehr wert, als jeder Scheck der Plattenfirma.

Wenn Du gewinnen solltest, wäre Dein Song ein eher ungewöhnlicher Beitrag aus Deutschland. Dabei ist der Metal doch ein großes Stück Deutscher Musikgeschichte. Bands wie Kreator, Blind Guardian, Helloween und viele andere sind seit Jahrzehnten Weltweit erfolgreich, von den Scorpions mal ganz zu schweigen.  Warum wird dieses Genre Deiner Meinung nach so schlecht von den Medien behandelt – fast ignoriert, obwohl man doch aus deutscher Sicht stolz drauf sein könnte?

Diese Frage kann ich nicht beantworten. Vielleicht sind einige Dinge, die unter „Heavy Metal“ laufen nicht wirklich gesellschaftsfähig. Aber das gibt es in jeder Szene und jeder Sparte. Die Musik ist einfach aus ihrer Geschichte heraus der Soundtrack für den Rand der Gesellschaft, irgendwie das schwarze Schaf der Unterhaltungsbranche. Vielleicht ist das auch nicht so schlimm, denn schließlich überlebt Heavy Metal jeden Trend der Welt.

Du bist mit 9 weiteren Künstlern im Wettbewerb. Hast Du Dir Ihre Beiträge schon angehört?Wenn ja, welche gefallen Dir selber davon am besten?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich noch nichts gehört habe. Das mag jetzt ignorant klingen, aber das hat überhaupt nichts mit mangelndem Respekt vor anderen Musikern zu tun. Seit Monaten sind meine Tage gefühlt 10 Stunden zu kurz, da ich bei Avantasia die Interviews alleine mache und das Album weltweit erschien, musste ich wochenlang Interviews geben, wir stecken in den Vorbereitungen auf Tour, und wenn ich an einem regnerischen Sonntagvormittag mal eine Pause habe, dann ist meine vernachlässigte Familie an der Reihe. Ich gehe mal davon aus, dass keine weiteren Rockbands am Start sind, denn sonst würde ich sie kennen.

Auch wenn Chartpositionen nicht unbedingt was über die Qualität von Musik im allgemeinen aussagt, möchte ich Dir trotzdem zum Einstieg Deines neuen Album direkt von 0 auf 2 gratulieren und hoffe , daß es genügend Fans gibt, die am 25. Februar für Dich anrufen werden, damit Deutschland endlich mal wieder einen besonderen Beitrag nach Europa schickt!

Vielen Dank! Hoffen wir das beste. Wir geben Gas, und sollten wir nach Stockholm kommen, dann hätten wir die Metalfans aus ganz Europa hinter uns. Ob es so weit kommt, weiß keiner. Ich lass mich überraschen...


Januar 2014 - Interview mit Madeline Juno

 

Hallo Madeline,vorab schon mal vielen Dank, dass Du dir die Zeit für die Fragen nimmst.

Jetzt sind es ja auch nur noch wenige Wochen bis zum großen Tag in Köln. Bist Du denn mehr aufgeregt oder mehr in freudiger Erwartung auf den diesjährigen Vorentscheid? Wie sieht es in Dir aus? (Also Gefühlsmäßig!)

Hallihallo!

Hach, ich freu’ mich immer total über Interviews, die ich eingekuschelt im Bett beantworten kann. Das ist toll!Lieben Dank auch für deine lieben Worte.. ich fühle mich sehr geschmeichelt.Es ist tatsächlich von Tag zu Tag aufwühlender und ich habe großen Respekt vor der Herausforderung und gehe jede Nacht im Kopf durch, was bis zum 13. März noch alles passiert. Und ich schätze, ich stufe mich für meine Gewohnheiten und Verhältnisse mittlerweile was den Vorentscheid betrifft als ziemlich aufgeregt ein. Ich bin immer ganz strikt mit mir und untersage mir Aufregung und Nervosität, aber in mir brodelt eine Mixtur aus Euphorie und Vorfreude und einer kleinen Prise Bammel. Dennoch könnte ich nicht glücklicher sein, und meine Band und ich freuen uns natürlich wie wild!

Wie sieht denn Deine persönliche Eurovision Historie aus? Schaust Du dir den Eurovision regelmäßig an? Welche Lieder gefallen Dir aus der Vergangenheit besonders gut, bzw. hörst Du auch ganz alte Eurovision Lieder (aus den 60er/70er/80er)?

Meine Eltern sind beide ganz fleißige Eurovision-Gucker. Meine Mama erzählt auch immer wieder gerne, dass es für sie als Kind nichts Aufregenderes gab als den Grand Prix. Und ich erinnere mich eigentlich an kein Jahr, in dem wir nicht beisammen im Wohnzimmer saßen und mitgefiebert haben. Ich hab` den Eurovision Song Contest immer geliebt! Damals als Alexander Rybak gewonnen hat, war ich schon ein bisschen verliebt. Oder auch Jedward fand ich wahnsinnig cool! „Euphoria“ war natürlich auch ein unglaublicher Song und so auch „Only Teardrops“!

An Lena 2010 und Roman 2012 hat man sehr gut gesehen, wie entscheidend die Interpretation der Lieder sein kann. Wieviel Einfluss hast Du selber auf die Songs, die Du in Köln singen wirst?

Glücklicherweise habe ich großen Einfluss auf die Songauswahl gehabt! Ich habe ein großes, sehr liebevolles Team und schätze mich sehr glücklich darüber, dass mich alle als Künstlerin vollkommen ernst nehmen und meine Herzensangelegenheiten respektieren. Ich entscheide sehr viel mit meinem Herzen, natürlich war mir klar, dass die Entscheidung, mit welchem Song ich antreten werde von großer Bedeutung sein würde und ich bin nun sehr glücklich über die Songauswahl.

Ist "like lovers do" schon eines der beiden Lieder, die Du in Köln singen wirst? Das Lied geht ja gerade wieder in Windeseile durchs Internet. Kennst Du denn schon beide Lieder oder wie ist der Ablauf?

Like Lovers Do, kann ich schon mal verraten, ist einer der Songs, die ich mit nach Köln nehmen werde! Darüber bin ich unendlich glücklich, da das auch meine aktuelle Single ist und das alles ganz aufregend wird!

Beim Eurovision geht es viel um Darstellung auf der Bühne - "Präsentation" - Hast Du da schon besondere Ideen? Oder möchtest Du es bewusst eher schlicht halten?

Ich bin gerade noch in dieser „herausfinden-was-man-alles-so-machen-könnte-Phase“ und stöbere ganz intensiv, was für Möglichkeiten uns die heutige Bühnentechnikwelt offenhält. Ich hab so meine Idee, was Licht und visuelle Effekte betrifft, aber es wäre gelogen, würde ich behaupten, dass ich mich mit anderen Dingen intensiver beschäftige als die Vorbereitung auf die musikalische Performance. Das steht an erster Stelle!

Ich Danke Dir nochmal fürs Interview und wünsche Dir ganz viel Glück für Köln!Möchtest Du noch einen Gruß an Die Eurovision Fan Gemeinde  abgeben, die dieses Interview lesen wird?!

Nein, nein! Ich bedanke mich, es hat mich sehr gefreut.Ich freue mich auf die Zeit mit euch allen und ich hoffe wir haben alle ganz viel Spaß bei der Sache dieses Jahr. Ich werde ganz fleißig schuften und mein Bestes geben!

Liebste Grüße,eure Maddy.


Januar 2013 - Interview mit Betty Dittrich

 

Hallo Betty,
es sind jetzt nur noch 8 Tage bis zum großen Abend in Hannover, Morgen geht das Onlinevoting im
Radio los. Dein Gesamtpaket hat bereits jetzt schon für viel Begeisterung gesorgt und für mich bist
Du meine ganz große Favoritin!
Wie siehst Du selber Deine Chancen, das Finale in Malmö zu erreichen und was würde es Dir
bedeuten?


Als totale newcomer wird es auf jeden fall eine harte competition. Es gibt ja ein paar sehr große namen dabei, und viele tolle nummern. Ich hab aber kein angst vor große herausvorderungen! ich glaube und hoffe das ich mit eine richtig geile charmante performance die leute vor den fehrnehern umwerfen kann, zum lächeln bringen, und zum mitsingen! meine waffe heisst gute laune und schwedischer charm ;)
Es würde mich unglaublich viel bedeuten nach Malmö fahren zu dürfen!! Ich möchte unbedingt die erste deutsche schwedin sein, die für Deutschland in Schweden antritt. Es wär mich eine ehre, und meine deutsche Oma würde sich so sehr freuen.


Welche persönlichen Erinnerungen hast Du an vergangene Eurovision Song Contests?
Hast Du alte Songs vom ESC, die Dir besonders ans Herz gewachsen sind?


ABBA ABBA ABBA! Waterloo! Outfits & performance top notch! Das ist ULTIMATE ESC für mich :) Meine lieblings-Grand Prix song ist aber Poupée de Cire, Poupée de Son, mit France Gall. So unglaublich toll! Das war ja alles aber vor meine zeit, aber ich liebe es einfach!
Als Schwedin ist ESC eine die größte events überhaupt des jahres (genauso wichtig wie weihnachten oder midsommar...)! Halbe schweden guckt zu! Seit ich klein war hab ich es gefolgt, und ich kann mich besonders an Carola erinnern, als sie gewonnen hat. Mit windmaschine! Oh yeah.


Aus der Erfahrung zeigt sich, dass der Song nur einen Teil des gesamten Auftritts ausmacht. Sehr viel
hängt von der Live-Performance und gerade auch von der Show ab, kann sogar der entscheidende
Punkt am Ende sein...Hast Du da etwas besonderes auf der Bühne geplant? Ein besondere Show?


Es wird bunt! tanzende männer & ne geile band! augenzwinkern und sexy haare! und hippieshaking. Ich möchte bei dieses performance ALLES geben, als musikerin und performance artist, und einfach zeigen wer eigentlich Betty ist. Es wird VOLL auf 60's gehen, Genau so wie in meine musikvideo zu LaLaLa. Ich möchte diese old school Grand Prix-vibe, den ich LIEBE, wieder auf der bühne bringen.

Dein Lied ist ja ein absoluter Ohrwurm....mit Sommerhit-Potential!
Es könnte gut sein, dass auf Dich ein großer Hype los stürmt. Hast Du auch ein wenig Angst vor dem
möglichen Ansturm, oder ist es reine Vorfreude?


Auf großer erfolg würde ich mich auf jeden fall nur freuen!! Ich habe kein angst davor, denn ich stehe mit beide füße fest auf die boden.
Ich bin so ein person, ich denke nicht so viel nach bevor ich was mache, und deswegen mach ich mich auch nicht so viele sorgen über solche sachen. Ich bin aufgeregt, und es ist schon die größte auftritt in meine karriere soweit, aber es ist so eine unglaublich tolle chance für mich, viele leute zu erreichen mit meine musik, und deswegen sehe ich es nur positiv!


Kennst Du die anderen Künstler und Songs, die in Hannover dabei sind?? Wenn ja, welche gefallen
Dir davon besonders gut?


Manche künstlern kannte ich schon vorher und manche sind mir neu. Und es ist schon sehr spannend, was alles so dabei ist!
Mia Diekow finde ich super!


Vielen lieben Dank und viel Erfolg und einen tollen Auftritt und ganz liebe Grüße auch an der
Mops ;-)

Der Mops grüßt zurück.


Januar 2013 - Interview mit Nice & Joe

Hallo Ihr beiden, es sind jetzt nur noch 14 Tage bis zum großen Abend in Hannover.Eure Studioversion hat bereits jetzt schon für viel Begeisterung gesorgt.Wie seht Ihr selber Eure Chancen, das Finale in Malmö zu erreichen und was würde es Euch bedeuten?

Joe: Vielen lieben Dank erstmal. Wir sehen unsere Chance sehr gut , wir finden dass der Song „ Elevated „ super zum ESC passt und wir werden unser Bestes geben um weiter zu kommen Es bedeutet für uns schon viel, würde ich sagen.

Nica: für mich persönlich war das schon immer ein Traum beim Eurovision Song Contest mit zumachen, denn ich und meine Familie verfolgen das jährlich!

Welche persönlichen Erinnerungen habt Ihr an vergangene Eurovision  Song Contests?Habt Ihr Songs vom ESC, die Euch besonders ans Herz gewachsen sind?

Joe: Unser favorite Song ist auf jeden Fall bis jetzt Euphoria gewesen. Wir fanden den so toll und Loreen auch, dass wir sogar den auf unserem neuen Album „ Magic Moments“ gecovert haben.

Aus der Erfahrung zeigt sich, dass der Song nur einen Teil des gesamten Auftritts ausmacht. Sehr viel hängt von der Live-Performance und gerade auch von der Show ab. Euer Song hat ja eine unglaubliche Steigerung und einen "Gänsehaut-Höhepunkt" im Refrain. Der Videoclip zu "Elevated" verspricht schon viel, wollt Ihr in Hannover auf der Bühne trotzdem noch eine Steigerung versuchen?

Joe: Unsere Steigerung wird unsere Live Performance sein, denn live zu singen ist das war wir lieben und worin wir auch stark sind.

Die Band "Rosenstolz" hatte  1998 mit einem 2. Platz hinter Guildo Horn einen riesen Karrieresprung gemacht. Andere Künstler sind durch schlechte Platzierungen eher in der Versenkung verschwunden.Welche Gefühle habt Ihr, wenn Ihr ans Finale denkt? Reine Vorfreude oder auch ein bisschen Angst?

Nica: Wenn wir darüber nachdenken und sprechen, dann merken wir Beide, dass wir sehr aufgeregt werden, aber das weil wir uns sehr drauf freuen. Wir können es letztendlich am Ende nicht kontrollieren, deswegen lassen wir es einfach auf uns zu kommen.

Kennt Ihr die anderen Künstler und Songs, die in Hannover dabei sind?? Wenn ja, welche gefallen Euch davon besonders gut?

Joe: Wir kennen nicht alle, aber Künstler wie Söhne Mannheims oder Cascada kennt man einfach und ihr Songs sind auch gut.Der Song von Blitzkids z.B. finden wir auch gut... also die Entscheidung wird nicht leicht sein.

Viel Erfolg in Hannover!


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